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Radfahrerclub

Herzogenaurache.V.

Etappenfahrt 2014

630 km Vatertags-Radtour nach Wolfsberg/Kärnten

Herzoradler unternahmen über Himmelfahrt eine 3-Tages-Radreise in die Partnerstadt

10 Rennradfahrer des RC 1894 Herzogenaurach von 25 bis 65 Jahren haben eine verlängerte Vatertags-Radtour ins über 600 km entfernte Wolfsberg unternommen. Drei Tagesetappen mit insgesamt rund 8.000 Höhenmetern galt es zu absolvieren.

280 km Regenfahrt zum Auftakt

Donnerstagmorgen um 6 Uhr wurde die erste Etappe mit rund 280 km bei zunächst leichtem Regen in Angriff genommen, der Regen wurde teils stärker und hielt den ganzen Tag an. Die Fahrer waren trotz Regenbekleidung durchweicht und vom hochspritzenden Regenwasser verdreckt. Der Notplatz im Begleitfahrzeug, das Gepäck und Material transportierte, wurde dennoch nicht in Anspruch genommen. Die Verpflegung mit Essen und Getränken hingegen wurde, bei regelmäßigen Stopps, gerne angenommen.

Tag 2

Die zweite Etappe über rund 200 km brachte neben besserem Wetter auch erste nennenswerte Höhenmeter. Bereits nach wenigen Kilometer wurde bei Laufen/Oberndorf die Grenze nach Österreich überquert. Optische Leckerbissen waren die Abfahrten zum Fuschlsee, zum Wolfgangsee und Hallstättersee. Nach Hallstatt, das zum UNESCO-Welterbe gehört, galt es den Koppen-Pass zu bezwingen. Zwar ist dieser nur 690 m hoch, jedoch mit einer 23 %-igen Steigung auf stattlichen 500 Metern Länge garniert. Auf für Rennräder abenteuerlichen Wegen ging es weiter um den Salzastausee.

Bergetappe

Die dritte Etappe war die kürzeste, jedoch mit knapp3.000 Höhenmetern auf 150 km verteilt auch recht anstrengend. Die erste Herausforderung folgte bereits 10 km nach dem Start, der Sölkpass mit1790 m Höhe. Die fast 30 km lange Auffahrt wurde durch Nieselregen und Tiefsttemperaturen um Null Grad stark erschwert. Am Pass schneite es sogar leicht auf noch meterhohe Schneewände am Straßenrand. Die folgende Abfahrt brachte Sonnenschein und wunderschöne Aussichten, die für die Strapazen entlohnten. Ein zweiter Pass, der Klippitztörl, konnte bei nun bestem Wetter befahren werden und brachte eine fantastische Fernsicht. Oben auf 1644 Metern wurden die Herzogenauracher von Radlern des HRC Wolfsburg in Empfang genommen und bis ins Ziel, dem Stadtzentrum von Wolfsberg begleitet. Dort begrüßte Herzogenaurachs 1. Bürgermeister German Hacker und der Partnerstadtsvize Dr. Peter Zernig die Sportler. Den Abschluss machte dann ein gemeinsames Abendessen mit den Freunden des HRC.

Pannenserie und die Motivationsfrage

Unglaubliche 13 durchlöcherte Schläuche waren das Ergebnis von kleinen Steinchen und Dornen, die den Trupp immer wieder zu Pausen zwangen. Zudem brach Tourinitiator und Vereinsvorstand Ingolff Hoffmann kurz vor der Zielankunft eine Speiche, jedoch konnte er weiterfahren. Neben schmerzenden Muskeln und Gesäßpartien gab es zum Glück nur einen harmlosen Sturz mit leichten Prellungen. Die Heimreise erfolgte per Kleinbus und Radtransporter. Auf die Frage, was einen zu solch strapaziösen Radtouren motiviere, antworteten die Teilnehmer, es seien die schöne Landschaft und die Herausforderung eine solch harte Probe für Mensch und Material zu bestehen. Man könne es auch als Flucht aus dem Alltag bezeichnen oder einfach nur als großen Vatertagsausflug.

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